Was ist Purpose-Driven Entrepreneurship?

“Was bedeutet eigentlich Purpose-Driven Entrepreneurship?” werde ich immer wieder gefragt. Kurz gesagt: Es bedeutet, den eigenen Purpose zu entdecken und in unternehmerisches Handeln zu übersetzen. Im Kern geht es dabei also um zwei Aspekte: Klarheit über den eigenen Purpose – Und unternehmerisches Denken und Handeln, um diesen in die Welt zu bringen.

“Purpose-Driven”: Den eigenen Purpose entdecken

Den eigenen Purpose zu entdecken bedeutet, dir bewusst zu werden, dass etwas durch dich in die Welt kommen will. Ein Thema, eine Aufgabe; etwas das dir verdammt wichtig ist. Wahrscheinlich merkst du, dass du bei gewissen Themen in besonderem Maße lebendig wirst – Du willst darüber sprechen, darüber lernen, dich dafür engagieren. Purpose-Driven Entrepreneurship geht davon aus, dass jede Person über ein ganz spezifisches Set an Stärken und Schwächen, Interessen und Begeisterungen, Talenten und Werten verfügt, das sie aufgrund ihrer Lebensgeschichte besitzt – Und es eine Aufgabe gibt, für die es genau dieses spezifische Set braucht.

 

Damit bedeutet Purpose-Driven Entrepreneurship auch, dich selbst als Teil eines großen Ökosystems wahrzunehmen, in dem du lebst: Und wie jedes Element eines Ökosystems einen Platz und eine Aufgabe darin hast. Den eigenen Purpose zu entdecken bedeutet letzten Endes, dem Leben selbst zu lauschen, was es durch dich in die Welt bringen will. Wie es sich durch dich evolutionieren will.

 

 

“Entrepreneurship”: Die Kompetenz Vorhaben nachhaltig in die Welt zu bringen.

“Was brauchst du, um deinen Purpose in die Welt zu bringen?” – Diese Frage zielt auf den zweiten Aspekt von Purpose-Driven Entrepreneurship ab. Denn es geht nicht nur darum, den Purpose zu erkennen, sondern ihn in die Umsetzung zu bringen. Das bedeutet kreativ zu werden und Verantwortung, Risikobereitschaft und Leadership dafür zu übernehmen, damit du deinen Beitrag so in die Welt bringst, dass er sowohl einen gesellschaftlichen Mehrwert stiftet, als auch deinen Lebensunterhalt finanziert.

Dies erfordert einerseits unternehmerisches Know-How und Tools wie das Aufstellen eines fundierten Businessplans und entsprechender Finanzierung, Vermarktung, Projektplanung und -management. Genau gehört dazu aber auch die Entwicklung eines entrepreneurial mindsets, sowie wie die Fähigkeit zur Selbstorganisation, der Mut zur Sichtbarkeit und die Kompetenz, Risiken einzuschätzen und einzugehen.

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